Rommel-Klinik
Über Uns
Rommel-Klinik GmbH
Regionales Zentrum für orthopädische und neurologische Schmerztherapie
Die Rommel-Klinik GmbH ist ein Akutkrankenhaus für Erkrankungen des Bewegungsapparates mit den Fachrichtungen Orthopädie und Neurologie und führt ausschließlich Krankenhausbehandlung nach § 39 SGB V durch. Sie ist Mitglied des regionalen Schmerzzentrums mittlerer Oberrhein in Kooperation mit dem Städtischen Klinikum Karlsruhe. Einweisungen erfolgen durch den Haus- oder Facharzt.
Diagnostik und Therapie umfassen das Spektrum der konservativen Orthopädie, Neurologie und Schmerzmedizin. Im Vordergrund der Arbeit steht die umfassende individuelle Betreuung des Patienten durch die Fachärzte (Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Neurologie, Anästhesiologie und Allgemeinmedizin). 7 Fachärzte haben die schmerztherapeutische Weiterbildung absolviert, eine Fachärztin verfügt über die Zusatzbezeichnungen Palliativmedizin und Naturheilverfahren. Im interdisziplinären Team erfolgt die Therapieplanung mit den Bereichen Physiotherapie/Osteopathie, Psychologie und dem Pflegedienst. Die Voraussetzungen zur Durchführung der interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie sind somit in optimaler Weise erfüllt.
Unser Leitbild
Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt
Wozu ein Leitbild?
Ein Leitbild bringt zum Ausdruck, wie wir als Mitarbeitende der Rommel-Klinik uns selbst verstehen und an welchen Werten wir uns orientieren.
Aus dem Leitbild sollen für den Arbeitsalltag Ziele abgeleitet, Prioritäten gesetzt und einvernehmliche Entscheidungen getroffen werden.
Alle Mitarbeitende in unserer Klinik sind berechtigt, sich auf dieses Leitbild zu berufen. So stellt es den Maßstab für unsere Arbeit und für den Umgang miteinander dar.
Woher kommen wir?
Die Rommel-Klinik wurde 1972 von Dr. Werner Rommel mit dem Ziel gegründet, Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates, Hilfestellungen zur Schmerzlinderung einerseits, Wiederherstellung oder Verbesserungen der Alltagsbewältigung andererseits auf nicht operativem Wege zu geben.
Dies wurde noch in den 1970er Jahren um eine neurologische Abteilung mit derselben Zielsetzung erweitert.
In den Folgejahren wurde dieses sehr erfolgreiche Konzept an die Veränderungen im Gesundheitswesen angepasst und ein zusätzlicher Schwerpunkt in die neurologische und orthopädische Schmerzmedizin gesetzt.
Der ursprüngliche Ansatz ambulante Therapiefähigkeit wiederherzustellen und nicht zwingend notwendige operative Eingriffe zu umgehen, blieb neben dem Ziel der Schmerzlinderung weiterhin bestehen.
Wofür stehen wir?
Von Beginn an bis heute ist es uns wichtig den Patienten als Mensch in seiner Gesamtheit wahrzunehmen. Hieraus resultiert die Notwendigkeit, bei vielen unserer Patienten auch schmerzbeeinflussende psychische Faktoren zu betrachten, sie zu evaluieren und wo notwendig eine Therapie einzuleiten. Bei Bedarf können weitere Fachrichtungen konsultiert werden. Interdisziplinäres Arbeiten bedeutet, dass viele Spezialisten gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Der Patient steht in diesem Prozess im Mittelpunkt und ist Teil des Teams.
Grundlegend ist für uns, nicht nur die Möglichkeiten, sondern auch die Grenzen einer Behandlung aufzuzeigen und die Eigenverantwortlichkeit und Mitarbeit der Patienten zu entwickeln.
Wir nehmen uns bewusst Zeit für jeden einzelnen Patienten, um eine individuelle Behandlung zu gewährleisten. Dies ermöglicht uns die volle Aufmerksamkeit dem Patienten und seinem Anliegen zu widmen. Es werden persönliche Gespräche und gründliche Untersuchungen geführt, um ein umfassendes Bild und Verständnis für die Gesundheitssituation vom Patienten zu bekommen. Dies ist ein Grundpfeiler unserer Therapieerfolge.
Gemeinsam etwas bewegen
Was bewegt uns heute?
Das Gesundheitswesen befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Medizinische und technische Entwicklungen, steigende Erwartungen von Patientinnen und Patienten sowie neue organisatorische und wirtschaftliche Anforderungen prägen unseren Alltag.
Diese Veränderungen fordern uns – und sie eröffnen uns zugleich die Möglichkeit, unsere Arbeitsprozesse und Strukturen stetig zu verbessern. Unser Ziel ist es, auch unter veränderten Rahmenbedingungen eine verlässliche, qualitativ hochwertige und menschlich zugewandte Versorgung sicherzustellen. So gestalten wir aktiv die Zukunft unseres Krankenhauses und erfüllen unseren Auftrag im Dienst der Gesundheit.
Wie handeln wir?
Im Rahmen eines umfassenden Qualitäts- und Risikomanagements werden Strukturen und Arbeitsabläufe im Blick auf die Versorgungsicherheit der Patienten sowie die Wirtschaftlichkeit laufend überprüft und verbessert.
Durch die Sicherstellung einer ständigen Aus-, Fort- und Weiterbildung fördern wir Kompetenz und Professionalität. Damit tragen wir zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung aller Mitarbeitenden bei.
Der Arbeits- und Gesundheitsschutz für unsere Mitarbeitenden stellt eine wichtige Säule im Klinikalltag dar. Dies zeigt sich in der kontinuierlichen Weiterentwicklung in Bezug auf Sicherheit sowie in Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsvorsorge.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein wichtiger Schritt, um eine familienbewusste Unternehmenskultur anzustreben. Ziel ist es, durch veränderte Bedingungen und mit gegenseitigem Verständnis mehr Zeitsouveränität für die Mitarbeitenden zu gewinnen.
Miteinander arbeiten
Wie arbeiten wir und wie gehen wir miteinander um?
Die Arbeit in unserer Klinik ist von komplexen Herausforderungen geprägt, in denen das Wohl der Patienten an erster Stelle steht. Um diese Aufgaben erfolgreich zu bewältigen und die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten, ist ein reibungsloses und konstruktives Miteinander Arbeiten des gesamten Personals unerlässlich.
In unserer Klinik arbeiten verschiedene Berufsgruppen – Ärzte, Pflegende, Therapeuten, Verwaltungspersonal… – Hand in Hand. Jeder Beitrag, unabhängig von Hierarchie oder Fachgebiet, muss achtungsvoll gewürdigt werden, um eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich jeder Mitarbeiter wertgeschätzt fühlt.
Wir legen Wert auf eine offene und ehrliche Kommunikation. Nur wenn Probleme oder Missverständnisse angesprochen werden dürfen, kann man gemeinsam Lösungen finden. Offenheit schafft Raum für Entwicklung und gegenseitiges Lernen. Dies führt zu mehr Kreativität und besseren Lösungen. Durch Fort- und Weiterbildung versuchen wir stets unser Wissen zu erweitern, neue Fähigkeiten zu erlernen und unsere beruflichen Kompetenzen auszubauen.
Zudem ist ein effektives Arbeiten entscheidend, denn Zeit und Ressourcen sind oft knapp im Klinikalltag. Effektivität entsteht durch reibungslose Abläufe und Abstimmung, klare Absprachen und gemeinsame Zielorientierung.
Und unser gemeinsames Ziel ist: die Genesung und das Wohlbefinden der Patienten.
Daher ist ein respektvoller und wertschätzender Umgang die Grundlage unserer Zusammenarbeit. Wir vertrauen einander, achten die Fähigkeiten und Beiträge jedes Einzelnen und übernehmen gemeinsam Verantwortung. Unsere Teamkultur lebt von Offenheit, Unterstützung und dem Bewusstsein, dass gute Zusammenarbeit nicht nur das Arbeitsklima stärkt, sondern sich unmittelbar in der Qualität der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten widerspiegelt.
Geschichte der Klinik
Die Rommel-Klinik wurde 1972 als Fachkrankhaus für Erkrankungen des Bewegungsapparates von Dr. Werner Rommel gegründet. In den 70er und 80er Jahren hatte das Krankenhaus 100 Betten. Arbeitsschwerpunkte waren die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Wirbelsäule und Gelenke. In der Physiotherapie war die Klinik ein Zentrum für die Behandlung nach Bobath sowie neurologischen Bewegungsstörungen (zum Beispiel Dystonie, Torticollis).
Ab dem Jahr 2000 kam es zur Veränderung der Behandlungsschwerpunkte mit interdisziplinärer multimodaler Schmerztherapie, minimal invasiven Verfahren, naturheilkundlichen Anwendungen sowie aktivierenden physiotherapeutischen Verfahren mit Betonung der Eigenverantwortung (DAVID, McKenzie). Bei durch die allgemeine Verkürzung der Verweildauer bedingter Reduktion auf 70 Betten stieg die Anzahl der behandelten Patienten kontinuierlich an. Derzeit werden jährlich zirka 2000 Patienten akutstationär behandelt. Das Krankenhaus ist nach § 108 Nummer 2 SVB V als Plankrankenhaus des Landes Baden-Württemberg ausgewiesen.
Standortleiter
Ärztlicher Direktor
Konstantin Römer
Dr. med. Georg Jäger
Geschäfts-
führung
- Ingrid Machauer
- Jürgen Grun
Standortleiter
- Konstantin Römer
Ärztlicher Direktor
Dr. med. Georg Jäger
Qualitäts-Management
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Sind Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung, die primär aus Prozessen der industriellen Wirtschaft stammen, 1:1 übertragbar auf soziale Einrichtungen, in denen nicht produziert wird, sondern der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte?
„Qualität ist die Erfüllung von Erwartungshaltungen bzw. Kundenwünschen von (Produkt)- Eigenschaften und Dienstleistungen …“ (https://alleantworten.de/was-ist-qualitaet-iso-9001)
Unser „Produkt“ wäre somit die weitmöglichste Erhaltung oder Wiederherstellung der menschlichen Gesundheit und dies auf leiblicher und seelischer Ebene. Was ist die Erwartungshaltung, was sind die Kundenwünsche unserer Patienten und Patientinnen? Wir möchten hier einmal die Erwartungen und Wünsche in den Vordergrund stellen, die schwer messbar sind, aber einem Heilungsprozess erst die richtige Grundlage geben:
„Ich möchte als Mensch und nicht als Nummer wahrgenommen werden.“
„Ich will, dass man sich Zeit für mich nimmt.“
„Ich möchte freundlich behandelt werden.“
„Ich möchte, dass man mir mit Empathie begegnet.“
und dies natürlich neben einer messbaren medizinischen Professionalität!
Im Qualitätsmanagement und der Qualitätssicherung haben wir es mittlerweile auch mit dem Phänomen der „Datensammelwut“ zu tun und dies muss uns unweigerlich zu der Frage führen – wird Qualität dadurch immer mehr zur Quantität? Kann man durch immer mehr Auflagen und Kontrollen wirklich eine höhere Qualität erreichen?
„Wir erfüllen alle gesetzlichen Anforderungen, aber unsere wirkliche Stärke liegt in der Qualität, die direkt am Patienten – bei den Menschen stattfindet.“
Hier möchten wir auf 2 Instrumente hinweisen, in der unsere Arbeit direkt von den Patienten und Patientinnen bewertet wird, dies ist die Patientenbefragung, die wir kontinuierlich seit 2004 durchführen:
- Die Rücklaufquote unserer Fragebögen liegt im Durchschnitt der letzten 10 Jahre bei 75%
- Mit sehr gut wurden wir zu 72,6%, gut mit 21,5% bewertet
- Unsere Weiterempfehlungsquote liegt bei 97,3%
Eine weitere, direkte Stellungnahme unserer Patienten und Patientinnen finden Sie im Internet unter www.Klinikbewertungen.de. Selbstverständlich verfassen wir auch jedes Jahr einen strukturierten Qualitätsbericht, hier können Sie sich über die allgemeine Struktur und die Leistungsdaten der Klinik informieren.
Weiterhin verfügen wir über ein:
Beschwerdemanagement:
- schriftliche Erfassung der Beschwerden anhand eines zertifizierten Beschwerdebogens seit 2008
- Lösungsversuche durch persönlichen Ansprechpartner bei akut auftretenden Problemen während des stationären Aufenthaltes für die Patienten
- Lösungen, die längerfristig erst umsetzfähig sind, fließen in die jährliche Instandhaltungs- und Investitionsplanung ein.
Fehler und Risikomanagement (Riskmanagement)
Verfahren zur Handhabung von Patientenereignissen (hauptsächlich Sturzereignisse durch die körperlichen Beeinträchtigungen unserer Patienten):
- u. a. Informationen zum Ereignis
- Beurteilung der Patientensituation
- veranlasste Maßnahmen
- resultierende Konsequenzen werden beraten und Gegenmaßnahmen eingeleitet
Fehlermanagement CIRS (Critical Incident Reporting System, „Berichtssystem über kritische Vorkommnisse“)
Das CIRS Netzwerk Deutschland bietet jedem Mitarbeiter die Möglichkeit selbständig und anonym sicherheitsrelevante Fälle zu melden. Die Rommel-Klinik nutzt das CIRS Netzwerk Deutschland.
Um unsere Qualität sicher zu stellen und zu verbessern, findet wöchentlich eine QM-Besprechung statt – die Ergebnisse werden monatlich in der Geschäftsleitung, welche als Lenkungsgremium fungiert, besprochen.
Harald Croyé, Silke Törkott
Rommel-Klinik GmbH
Bätznerstraße 96-98
75323 Bad Wildbad
Telefon: 07081 / 171 – 123
Harald Croyé, Silke Törkott
Rommel-Klinik GmbH
Bätznerstraße 96-98
75323 Bad Wildbad
Telefon: 07081 / 171 – 123
Seit 2017 zertifiziert
Die Rommel-Klinik wurde erstmals 2017 als eine der wenigen Kliniken bundesweit zertifiziert, welche die sehr strengen Qualitätsvorgaben der ANOA (Arbeitsgemeinschaft nicht operativer, orthopädischer, manualmedizinischer Akutkliniken e.V.) erfüllt.
Im Jahr 2020 und 2023 fanden die erfolgreichen Rezertifizierungen statt.
Mehr über die ANOA finden Sie hier.
2017 zertifiziert
Die Rommel-Klinik wurde erstmals 2017 als Klinik zertifiziert, welche die Vorgaben nach dem ANOA-Konzept erfüllt.2020 fand die erfolgreiche Rezertifizierung statt.
Informieren Sie sich hier ausführlich über die Arbeitsgemeinschaft: nicht operativer, orthopädischer, manualmedizinischer Akutkliniken e.V., kurz: ANOA
2021 zertifiziert
Mit der Kommissionsprüfung durch Vertreter des Landratsamts Calw sowie der Gemeinschaft der Energieberater hat die Rommel-Klinik GmbH im April 2021 das Förderprogramm ECOfit des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Informieren Sie sich hier ausführlich über die Ziele des ECOfit Programms und die Inhalte des betrieblichen Umweltschutzes in der Rommel- Klinik.
2021 zertifiziert
Mit der Kommissionsprüfung durch Vertreter des Landratsamts Calw sowie der Gemeinschaft der Energieberater hat die Rommel-Klinik GmbH im April 2021 das Förderprogramm ECOfit des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Informieren Sie sich hier ausführlich über die Ziele des ECOfit Programms und die Inhalte des betrieblichen Umweltschutzes in der Rommel- Klinik.